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Das Buch-Sonar hat Geburtstag

Das Buch-Sonar begeht heute seinen 10. Geburtstag. Für etwas Festtagsstimmung gibt es gute Gründe: Mit dem heutigen Tag sind es exakt 579 Autorinnen und Autoren, die in den letzten zehn Jahren mit mindestens einem ihrer Bücher im Buch-Sonar vertreten waren. Einige Autoren sind von 2011 bis heute sogar mit jeder ihrer Veröffentlichung dabei. Ihnen allen gilt an diesem Jubiläumstag ein ganz besonders großes Dankeschön.

Der Blog verzeichnet 1.841 veröffentlichte Beiträge – und bietet damit eine fast unerschöpfliche Fundgrube für Leser. Über die Zeit wurde das Buch-Sonar mehr als 1.700.000 mal (1,7 Millionen, echt) angeklickt und täglich kommen hunderte Aufrufe hinzu. Der Blog ist also eine bekannte Größe im Web und man begegnet ihm überall in den Sozialen Netzwerken. Diese Reichweite hilft Autoren, ihr Buch bekannt zu machen und neue Leser zu finden. Das ist längst mehr als eine Werbebehauptung, sondern lässt sich an einer Vielzahl von Beispielen belegen.

Selbstverständlich hat sich der Blog in zehn Jahren verändert und weiterentwickelt. Erfahrungen, gute wie schmerzliche, haben letztlich aber immer zu Wachstumsschüben geführt. Im Ergebnis zeigt sich das Buch-Sonar heute als lebendiger Treffpunkt für Bücherfreunde.

Zu einem Geburtstag gehört natürlich auch ein wenig Rückschau. Deshalb möchte ich euch den ersten Beitrag im Blog, der damals noch eBook-Sonar hieß, noch einmal vorstellen. Unter der Überschrift “Wohin soll denn die Reise gehen” ruft er in Erinnerung, mit welchen Intentionen ich mich damals ans Werk gemacht habe. Schaut euch an, wie alles angefangen hat:

Der erste Beitrag im Buch-Sonar vom 24.11.2011:

Wohin soll denn die Reise gehen? 

Hier ist er also, mein neuer Blog. Seit einem Klick kann er gefunden, besucht und begleitet werden. Und weil ich ein höflicher Mensch bin, sage ich zunächst einmal: Herzlich Willkommen, schaut euch um und kommt recht bald wieder. Denn dieser Blog wird sich füllen, mit Funden aus den Weiten des Internets, mit Empfehlungen für die digitale Lektüre und dem, was ich zum Thema eBook für erzählenswert halte. In dieser ersten Wortmeldung will ich euch erläutern, was mich zu diesem Blog-Projekt bewogen hat und was ihr davon erwarten dürft. Auf denn, zum Editorial. 

eBooks machen gegenwärtig in einer Breite Furore, dass es schwerfällt, dabei den Überblick zu behalten. Täglich kommen unzählige neue Titel auf den Markt, überall im Netz wird das Für und Wider debattiert, Plattformen werben für ihre Angebote. In den sozialen Netzwerken wird getwittert, gebloggt und gepostet was das Zeug hält. Eine Flut von Meldungen brandet auf alle ein, die sich für das Thema interessieren. Kaum ist eine Nachricht in der Welt, wird sie auch schon von der Nachfolgenden überlagert und verschwindet, ohne wahrgenommen worden zu sein. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, einen Blog aufzusetzen, der Lesetipps für eBooks einfängt und bewahrt.

Ein zweites Motiv für das eBook-Sonar sind die Akteure, die mit ihren eBooks den etablierten Buchmarkt in Bewegung versetzen. Die Zahl der Autoren, die ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen - und ich zähle mich selbst auch dazu - wächst sprunghaft. Wer seine Werke selbst verlegt und vermarktet, hat es jedoch sehr schwer, sich zu behaupten. Unabhängige Autoren machen das Lesen vielseitiger, lebendiger, persönlicher und sympathischer - doch es ist ein mühsamer Weg, dies zu vermitteln. Deshalb werde ich, als Form der gegenseitigen Unterstützung, in diesem Blog als kollegiale Unterstützung die eBooks von Autoren empfehlen, mit denen ich direkten Kontakt habe. In der ersten Zeit können diese Vorschläge sehr zahlreich sein, denn in den vergangenen Monaten haben sich bereits viele Titel angesammelt, die das Lesen lohnen. Über die Kommentarfunktion darf jeder Besucher meines Blogs bekannt geben, ob er diese Meinung teilt.

Ich nenne meinen Blog eBook-Sonar, weil ich das damit verbundene Bild für äußerst treffend halte: In einem Ozean aus Meldungen orte ich, was mit dem Stichwort eBook unterwegs ist, fische heraus, was ich für beachtenswert erachte und halte es sichtbar. Mein Ziel ist es, so einen regelmäßig aktualisierten und schnellen Überblick über angesagte und lesenswerte eBooks zu bieten. Wer mag, kann diesen Service für sich nutzen - und seinen Freunden davon erzählen.

An einem Tag wie heute verbreiten diese Zeilen ein nostalgisches Gefühl. Finde ich. Wem das zu staubig ist, der darf sich gern im Archiv umtun und dem Sonar gratulieren, indem er sich eines der dort vorgestellten Bücher anschafft. Denn das ist der eigentliche und auch künftig geltende Zweck Projektes: Bücher zu den Lesern bringen.

Hier geht es zum Buch-Sonar.

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